Künstliche Intelligenz (KI) ist längst in unserem Alltag angekommen – oft unbemerkt in deinem Navi, aber zunehmend auch ganz bewusst als Werkzeug.
Wir bei m-m-design.de beschäftigen uns täglich mit den neuesten Entwicklungen im Webdesign. Dabei beobachten wir einen spannenden Wandel: Nicht nur wir als Agentur nutzen KI zur Optimierung unserer Arbeit, sondern auch du und deine Kunden nutzen KI immer öfter, um Informationen zu finden.
Doch was bedeutet das eigentlich für deine Unternehmenswebseite?
Früher war der Weg klar: Du googelst eine Frage, scannst die zehn ersten Webseiten auf der ersten Seite und klickst auf das Ergebnis, das am vielversprechendsten aussieht.
Heute ändert sich dieses Verhalten drastisch. Immer mehr Menschen nutzen Tools wie ChatGPT oder Gemini, um direkte Antworten zu erhalten, anstatt sich durch lange Webseiten zu wühlen. Auch Google zeigt mittlerweile oft KI-generierte Antworten direkt ganz oben an.
Wenn die KI die Antwort liefert, woher nimmt sie die Informationen? Richtig, von Webseiten, die sie als vertrauenswürdig und relevant einstuft.
Das bedeutet für modernes Webdesign: Wir müssen Webseiten heute so optimieren, dass sie nicht nur von Menschen, sondern auch von KI-Modellen verstanden werden. Eine der effektivsten Methoden hierfür sind gut strukturierte FAQs (Häufig gestellte Fragen) auf deiner Seite. Wenn du dort genau die Fragen beantwortest, die deine Kunden suchen, steigt die Chance, dass die KI dich als Quelle zitiert.
Bei m-m-design.de sehen wir KI-Tools vor allem als leistungsstarken Assistenten für die strategische Vorarbeit:
Natürlich haben wir Favoriten, die uns die Arbeit erleichtern. Hier sind die Tools, die wir aktuell am häufigsten nutzen:
Google Gemini: Unser Favorit für Recherche und aktuelle Informationen, da es direkt mit den Google-Suchergebnissen verknüpft ist.
Adobe Firefly: Perfekt für kreative Bildbearbeitung und Generierung, wobei Adobe großen Wert auf Urheberrechte legt – ein wichtiger Faktor für uns als Designer.
Elementor Pro KI: Da wir viel mit WordPress arbeiten, ist die integrierte KI von Elementor genial, um direkt im Layout Texte zu kürzen, Überschriften zu optimieren oder benutzerdefinierten Code zu generieren.
Damit KI dir wirklich helfen kann, musst du lernen, die richtigen Anweisungen (Prompts) zu geben. Hier sind 3 Tipps:
Jetzt kommt das große „Aber“: Nur weil wir KI nutzen können, heißt das nicht, dass wir die Menschlichkeit verlieren dürfen. Im Gegenteil!
In einer Welt, in der KI in Sekunden perfekte Texte und Bilder erstellen kann, wird Authentizität zur härtesten Währung. Kunden kaufen bei Menschen, denen sie vertrauen.
Echte Fotos statt Stock & KI: Natürlich können Tools beeindruckende Bilder generieren. Aber schafft ein künstliches Bild Vertrauen zu dir als Dienstleister? Eher nicht.
-> Nutze auf deiner Webseite und im Social Media Marketing echte Fotos von dir, deinem Team und deiner Arbeit. Das schafft Nahbarkeit und Glaubwürdigkeit.
Dein eigener Sprachstil: Auch wenn die KI dir beim Texten hilft – kopiere die Ergebnisse nicht blind. Trainiere die KI auf deine „Brand Voice“.
Gib ihr Beispiele deiner alten Texte oder sage ihr: „Schreibe locker, humorvoll und nutze das Du“. Der Text muss am Ende immer noch nach dir klingen, nicht nach einem Roboter.
Wer KI im Business nutzt, muss auch die rechtlichen Spielregeln beachten. Das Thema ist komplex, aber hier sind zwei wichtige Punkte, die du im Hinterkopf behalten solltest:
Kennzeichnungspflicht: Es ist wichtig transparent zu sein. Wenn du KI-generierte Bilder verwendest, solltest du diese idealerweise kennzeichnen.
Datenschutz (DSGVO): Wenn du KI-Tools (wie Chatbots oder Analyse-Tools) direkt auf deiner Webseite einbindest, werden Daten deiner Besucher verarbeitet. Das bedeutet: Diese Tools müssen zwingend in deine Datenschutzerklärung aufgenommen werden und oft auch im Cookie-Banner zustimmungspflichtig sein.
KI im Alltag verändert fundamental, wie wir suchen und gefunden werden. Wer seine Webseite technisch anpasst, hat die Nase vorn.
Wer dabei aber vergisst, menschlich, authentisch und rechtssicher zu bleiben, verliert das Vertrauen der Kunden.
Die Mischung macht es: KI für die Strategie und Technik – Du für die Emotionen und das Vertrauen.
Autorin: Julia Mertens, Gründerin von m&m Design
„Ist es nicht beeindruckend, welche Möglichkeiten uns das Internet heute bietet? Mich fasziniert es jeden Tag aufs Neue Unternehmen in die digitale Sichtbarkeit zu verhelfen. Ich habe 2019 m&m Design gegründet und teile seitdem mein Wissen rund um Webdesign, Online Marketing, SEO uvm.“
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