Wie funktioniert Google PageSpeed Insights? Der einfache Leitfaden für deine Website

Google PageSpeed Insights testet deine Website sowohl für das Smartphone als auch für den Computer. Am Ende bewertet das Tool vier wichtige Bereiche mit einer Note von 0 bis 100 (je höher, desto besser).

 

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Tempo & Bedienung (Performance):

Lädt deine Seite blitzschnell? Und reagiert sie sofort, wenn ein Nutzer irgendwo draufklickt? Google prüft auch, ob Inhalte beim Laden stabil bleiben oder ob Texte und Bilder nervig hin- und herspringen.

Gefunden werden (SEO):

Ist deine Website technisch so vorbereitet, dass Suchmaschinen wie Google den Inhalt fehlerfrei verstehen? Das ist die Grundvoraussetzung, um in den Suchergebnissen weiter oben zu landen.

Einfache Nutzung für alle (Barrierefreiheit):

Können auch Menschen mit Einschränkungen deine Seite problemlos nutzen? Google schaut hier zum Beispiel nach, ob die Texte gut lesbar sind (starker Kontrast) und ob Vorlese-Programme für Sehbehinderte die Seite richtig erfassen können.

Moderne Technik (Best Practices)

Hält sich deine Website an aktuelle Sicherheits- und Qualitätsstandards? Hier wird beispielsweise geprüft, ob deine Seite sicher verschlüsselt ist.

Dein Vorteil:

Nach dem Test bekommst du eine praktische Checkliste mit konkreten Tipps – zum Beispiel, welche Bilder zu groß sind oder wo eine Schriftfarbe zu blass ist. Wenn du diese Punkte umsetzt, wirst Du von Google mit besseren Rankings belohnt.

Wie verwende ich PageSpeedInsights?

In 4 Schritten zum Testergebnis

Die Seite öffnen: Gehe im Browser auf die Adresse pagespeed.web.dev. Du musst dich weder anmelden noch etwas bezahlen.

Link eintragen: Kopiere die Adresse deiner Website aus der Browserzeile (inklusive des https://) und füge sie in das Suchfeld auf der Google-Seite ein.

Testen lassen: Klicke auf den Button „Analysieren“. Warte kurz ab und schließe den Tab nicht – Google untersucht deine Seite jetzt live. Das dauert rund eine halbe Minute.

Ansichten wechseln: Wenn die Auswertung fertig ist, siehst du die Ergebnisse. Ganz wichtig: Schau dir über die Reiter oben sowohl die Ansicht für „Mobilgerät“ (Smartphone) als auch für „Desktop“ (Computer) an. Oft schneiden Handys schlechter ab, weil das Mobilfunknetz langsamer ist als das WLAN zu Hause.

Das Ampelsystem: Wie gut ist deine Punktzahl?

Google macht es dir bei der Auswertung leicht. Für die Bereiche Performance, SEO, Barrierefreiheit und Best Practices siehst du jeweils einen bunten Kreis mit einer Zahl. Die Farben verraten dir sofort, wo du stehst:

Grün (90–100 Punkte): Alles super! Deine Website ist in diesem Bereich top aufgestellt.

Gelb (50–89 Punkte): Ein gutes Mittelfeld. Deine Seite funktioniert ordentlich, hat aber noch ein paar Schwachstellen, die du dir ansehen solltest.

Rot (0–49 Punkte): Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Deine Website bremst sich in dieser Kategorie selbst aus oder schließt Nutzer aus.

Das Ampelsystem: Wie gut ist deine Punktzahl?

Unter den bunten Kreisen versteckt sich der wertvollste Teil des Tools: die Verbesserungsvorschläge. Google listet dir dort detailliert auf, warum du Punkte verloren hast und wie du sie zurückbekommst.

Egal, ob du die Website selbst pflegst oder einen Webdesigner dafür bezahlst – diese Liste ist dein Fahrplan. Du findest dort sehr häufig Hinweise wie:

  • „Bilder richtig dimensionieren“: Das bedeutet, dass du Fotos hochgeladen hast, die viel zu groß für die Darstellung sind und die Seite unnötig schwer machen.
  • „Schaltflächen haben keine barrierefreien Namen“: Ein Hinweis aus der Barrierefreiheit. Er bedeutet, dass Symbole oder Links für Blinden-Software nicht beschriftet sind und ein Text-Label brauchen.
  • „Ressourcen beseitigen, die das Rendern blockieren“: Hier blockiert alter oder unsauberer Programmiercode den schnellen Aufbau deiner Seite.

So hilft dir KI bei der Umsetzung

So nutzt du KI (wie z. B. ChatGPT), um die Google-Tipps ganz einfach selbst umzusetzen:

Screenshot machen: Fotografiere die Fehlermeldungen und Empfehlungen aus deinem Google-Test ab.

KI füttern: Lade das Bild im Chatbot hoch und gib ihm eine klare Rolle. Schreibe zum Beispiel: „Du bist ein Experte für Website-Optimierung. Ich nutze das System [z. B. WordPress] und kenne mich nur mäßig aus. Erkläre mir für diesen Screenshot Schritt für Schritt, was ich tun muss.“

Anleitungen umsetzen: Die KI bricht die komplizierten Google-Sätze nun in einfache Klick-Anleitungen herunter. Sie sagt dir genau, welches kostenlose Tool oder Plugin dir die Arbeit abnimmt.

Ein wichtiger Sicherheitsrat: Um diesen Weg zu gehen, solltest du die absoluten Grundlagen deines Systems beherrschen – also wissen, wie du dich einloggst oder ein neues Plugin installierst. Da auch eine KI mal danebenliegen kann, gilt die goldene Regel: Mache vor jeder Änderung ein vollständiges Backup deiner Website! Sollte etwas schiefgehen, kannst du deine Seite so mit einem Klick retten, bevor etwas dauerhaft beschädigt wird.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Google PageSpeed Insights ein hervorragendes, kostenloses Tool ist, um den technischen Zustand einer Website schnell und unabhängig zu überprüfen. Die detaillierten Berichte bieten eine wertvolle Orientierungshilfe und zeigen präzise auf, an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht.

Allerdings wird beim Blick auf die konkreten Testergebnisse auch deutlich: Um die technischen Verbesserungsvorschläge korrekt und fehlerfrei umzusetzen, ist ein gewisses Maß an Fachwissen notwendig. Ohne das entsprechende Know-how in der Webentwicklung läuft man Gefahr, Einstellungen falsch zu konfigurieren oder die Funktionalität der Seite unbeabsichtigt zu beeinträchtigen.

 

Du möchtest deine Website optimieren, weißt aber nicht genau wie?

Wenn Du Unterstützung bei der Auswertung deiner Ergebnisse benötigst oder die Optimierung deiner Website direkt in professionelle Hände geben möchtest, melde dich gerne bei uns. Wir von M&M Design sorgen dafür, dass deine Seite technisch fehlerfrei läuft, die aktuellen Standards erfüllt und optimal für deine Besucher aufgestellt ist.

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Autorin: Julia Mertens, Gründerin von m&m Design

Hi, ich bin Julia.

„Ist es nicht beeindruckend, welche Möglichkeiten uns das Internet heute bietet? Mich fasziniert es jeden Tag aufs Neue Unternehmen in die digitale Sichtbarkeit zu verhelfen. Ich habe 2019 m&m Design gegründet und teile seitdem mein Wissen rund um Webdesign, Online Marketing, SEO uvm.“

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